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Aktuelle Bücher für Studenten der Dermatologie

Vom weltbekannten deutschen Dermatologen Prof. E. Christophers in seiner Buchbesprechung in der Zeitschrift der Hautarzt 4-99, Seite 320 wird das Lehrbuch Nr. 1) von P. Fritsch als "großer Wurf" gewürdigt, das den "Idealvorstellungen in allem" entspricht und "in unserem Fach für künftige Lehrbücher ein Maßstab sein wird". Auch ich bin dieser Meinung und empfehle daher dieses Buch. Es ist ein Buch aus einem Guß und zeigt nicht die typischen Nachteile von Multiautorenbüchern. Es zählt nicht nur Fakten auf, sondern macht die ganze Breite des Faches (Dermatologie, Venerologie, HIV, Andrologie, Proktologie und Phlebologie) durch modernste Erkenntnisse berücksichtigende pathpophysiologische Erkärungen zugänglich, schildert diese und die klinischen Erscheinungsbilder einprägsam und beinhaltet exzellente Grafiken, Tabellen und eine große Zahl von hervorragenen klinischen Bildern für alle wichtigen Krankheitsbilder. Man braucht nur die wichtigsten Kapitel zu lesen und sollte sich daher nicht durch den Umfang schrecken lassen.

Die anderen Bücher entsprechen etwa in der Reihenfolge der Angabe nach meiner subjektiven Anschauung dem oben angeführten "angestrebten Ideal", i.e. "Anschaulichkeit, informative Bebilde-rung, einprägsame Textgestaltung, Modernität bei einem sich rasch wandelnden Krankheitsverständ-nis, Handlichkeit und Praxisbezug". Das unter 5. angegebene Buch ist die deutsche Ausgabe eines amerikanischen „Bestsellers“, der seinerseits eine Kurzversion des mehrere Tausend Seiten langen Standardwerkes der Dermatologie „Fitzpatrick´s Dermatology in General Medicine“ darstellt. Diese Synopsis eignet sich hervorragend zum „Nachlesen“ einzelner Krankheitsbilder, ist aber auf Grund seines lexikalischen Aufbaus weniger geeignet, einen Studenten an das Fach heranzuführen.

  • Dermatologie
    Jung, E.G.
    4. Auflage, Hippokrates-Verlag, 1998



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